Sammlung "Weihnachten" - Rita Breuer
Ansprechpartnerin: Rita Breuer
Tel.: 02762/7268
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Aktuelles:

"Wir sagen euch an den lieben Advent" (25.11.2017-07.01.2018)
Sonderausstellung im Museum Dreieich in Dreieichenhain
www.dreieich-museum.de

"Und sie folgten dem Stern..." (11.11.-17.12.2017)
Sonderausstellung im Rheinischen Eisenkunstgussmuseum Schloss Sayn
www.sayn.de/schloss-sayn/museum


 

 

 

 

 



 

 

Sammlung "Weihnachten" - Rita Breuer

Jeder dritte Weihnachtsbaum stammt aus dem Sauerland. Damit kommt dieser Region eine herausragende Bedeutung zu für das traditionsreichste Familienfest im Jahr. Die Sammlung "Weihnachten" dokumentiert das damit verbundene Brauchtum vom Biedermeier bis zur Gegenwart.

Ein Schwerpunkt ist der historische Christbaumschmuck aus verschiedensten Materialien. Christbaumständer aus Eisenkunstguss sind Anknüpfungspunkt zur Industriegeschichte in Südwestfalen. Ergänzt wird die Sammlung durch ein Literaturarchiv sowie Kunstdrucke, Gebrauchsgrafik, Adventskalender, Postkarten, Privatfotos u.v.m.. Die Themen "Weihnachten in der politischen Propaganda" (Begleitbuch "Von wegen Heilige Nacht!"), "Historische  Papierkrippen" und "Kulturgeschichte der Gabenteller" haben die Sammlung überregional bekannt gemacht. Seit 1997 wurden bereits mehr als 32 Ausstellungen präsentiert.

 

Weihnachtsbaum

 

Liebig-Sammelbild, 1901

 

Liebig-Sammelbild, 1901 Liebig-Sammelbild, 1901

 

Auch wenn einzelne Quellen die Existenz früher Weihnachtsbäume bereits für das 17. Jahrhundert belegen, so entwickelte sich der "Christbaum" doch erst im Verlauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu einer wirklichen Volkstradition. Die "Sammlung Weihnachten" dokumentiert diese Entwicklung durch künstlerische Druckgrafiken in Form von Holz-, Kupfer- und Stahlstichen. Historische Gebrauchsgrafik zeigt den Weihnachtsbaum z.B. als Motiv auf Bilderbogen, Liebig-Sammelbildern, Postkarten, Adventskalendern und Buchillustrationen. Weitere Sammlungsbereiche umfassen seine Bedeutung als Werbeobjekt und Thema in der Literatur, frühe "künstliche Weihnachtsbäume", private Fotos und Erinnerungen von Zeitzeugen.

 

 

Christbaumschmuck

Christbaumschmuck, um 1900

 

Christbaumschmuck, um 1900 Christbaumschmuck, um 1900

Historischer Christbaumschmuck fasziniert durch seine Vielfalt an Material und Formen. Neben der großen Palette von Glasobjekten präsentieren sich Schmuckstücke aus Watte und Papier, Dresdner Pappe, Draht, Wachs oder Zinn. Selbst die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes in Form von Glas- und Messingampeln und aufwändig gefertigten Klemm- und Pendelkerzenhaltern zeugt vom Ideenreichtum in früher Zeit.

 

Berichterstattung:

 

Ausstellung im Schokoladenmuseum Köln, 2012: 

Ausstellung in Dreieich, 2013:

 

 

Christbaumständer

 

Die Entwicklung der Christbaumständer vom einfachen Holzkreuz bis hin zu aufwändigen Modellen mit Drehmechanismen und integrierten Spieluhren wird in der Sammlung umfassend dokumentiert. Exponate aus Bandeisen, Rundeisen, Blechen und Eisenkunstguss dokumentieren ein ganzes Kapitel deutscher Industriegeschichte. Die Art ihrer Gestaltung ist gleichzeitig ein Rundgang durch die Kunstgeschichte und spiegelt die ästhetischen Merkmale der jeweiligen Epochen wider, vom Historismus über Jugendstil und Art Deco bis hin zum Bauhaus-Stil.

 

 

 

"Weihnachten in der politischen Propaganda"

Begleitbuch zur Ausstellung

 

Begleitbuch zur Ausstellung Begleitbuch zur Ausstellung

Diese Ausstellung dokumentiert den Missbrauch des Weihnachtsfestes für die politische Propaganda - vom Kaiserreich über den 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg bis hin zum Kalten Krieg im geteilten Deutschland. Sie ist somit ein Anstoß für das Erinnern und gegen das Vergessen! Das Berliner "Bündnis für Demokratie und Toleranz" zeichnete die Ausstellung 2003 als "vorbildliches Projekt" aus. Das gleichnamige Begleitbuch ist im Buchhandel erhältlich.

 

Berichterstattung:

 

Ausstellung Regensburg, Kunstsammlungen Regensburg, 2003

 

"Historische Papierkrippen"

 

Detail aus einem Krippenbilderbogen, 1897

 

Detail aus einem Krippenbilderbogen, 1897 Detail aus einem Krippenbilderbogen, 1897

Historische Papierkrippen spielten eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung der Weihnachtskrippe in ganz Europa. Dazu gehören Krippen-Bilderbogen zum Ausschneiden, Aufstellbilderbücher und aufklappbare Falt- und Kulissenkrippen. Die Exponate in der gleichnamigen Ausstellung sind ein repräsentativer Querschnitt aus der Blütezeit der Papierkrippen und gleichzeitig Zeugnisse der Kultur-, Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte.

 

 

 

 

 

"Kulturgeschichte der Gabenteller"

Weihnachtlicher Gabenteller

 

Weihnachtlicher Gabenteller Weihnachtlicher Gabenteller

Unter dem Titel "Die Nacht der bunten Teller" präsentiert diese Ausstellung die spannende Geschichte des weihnachtlichen Gabentellers. Wie viel er den Kindern damals wie heute bedeutet hat, dokumentieren persönliche Erinnerungen, Fotos und Postkarten, Lieder, Gebete und Gedichte, sowie seine Verwendung für Werbung und Propaganda. Seine bunten Designs aus dem reichen Motivschatz der Weihnachtszeit waren immer auch ein Spiegel des jeweiligen Zeitgeschmacks: ob Engel oder Zwerge, Kirchgang oder Weihnachtsmarkt, Wintersport oder Mondlandung. 2008 war diese Ausstellung im Schokoladenmuseum Köln zu Gast.

 

Berichterstattung:

 

Ausstellung Dreieich, Frankfurter Rundschau, 2014

 

 

 

 

...zurück zur Übersicht